PEGIDA in Stuttgart blockieren!

In Dresden gelang es „PEGIDA“ vor einigen Monaten Zehntausende zu mobilisieren und auch in vielen weiteren Städten bildeten sich Ableger, um Woche für Woche mit rassistischen Slogans durch die Straßen zu ziehen. Auch wenn die Teilnehmerzahlen dort weitaus geringer ausfielen, sich das „Orga-Team“ in Dresden durch interne Streitigkeiten selbst zerlegte und es der Bewegung insgesamt nicht gelang, die befürchtete Dynamik zu entwickeln, ist sie doch Ausdruck eines gesellschaftlichen Rechtsrucks. Ein Rechtsruck, der sich auch im Aufwind der rechtspopulistischen AfD, in den Forderungen von Regierungsvertretern nach einer Verschärfung der Asylgesetze, aber eben auch in brennenden Flüchtlingsunterkünften zeigt.

In dieser Situation versuchen in Baden-Württemberg überwiegend faschistische Kräfte das Label „PEGIDA“ weiterhin zu nutzen. In Villingen-Schwenningen und Karlsruhe finden seit mehreren Wochen regelmäßig „Spaziergänge“ und Kundgebungen statt – wenn auch aufgrund antifaschistischer Proteste nur unter massivem Polizeischutz.

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#STOPEGIDA-Aktionskonferenz am 30. Januar – „PEGIDA in Stuttgart verhindern!“

Stuttgart blieb bislang von PEGIDA verschont – doch wie lange bleibt das noch so?

Ganz egal wie die Antwort darauf lautet: Wir werden uns darauf vorbereiten, den rassistischen Hetzern in Stuttgart keinen Platz für ihre menschenverachenden Parolen zu bieten. Das wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten tun, die mit uns das Ziel teilen, PEGIDA in Stuttgart nicht die Straße zu überlassen. Daher laden wir herzlich ein zur
#STOPEGIDA-AKTIONSKONFERENZ – „PEGIDA in Stuttgart verhindern!“ am Freitag, 30. Januar um 18:00 Uhr im „Alten Feuerwehrhaus“ in Stuttgart-Heslach.

Zu Beginn werden wir einen Input zu PEGIDA, Rechtsruck und Rassismus halten und unsere politische Einschätzung vorstellen, bevor wir dann in die Diskussion und die weitere Planung in Kleingruppen gehen werden. Als Ergebnis wollen wir einen Aktionskonsens festhalten, mit dem wir gemeinsam weitere Schritte zur Aufklärung planen, zusammen Mobilisierungs-Aktionen erarbeiten und Planungen für die Aktionen an Tag X anstellen.

Kommt am Freitag vorbei und bringt FreundInnen mit!
Denn nur gemeinsam werden wir PEGIDA verhindern!


Der Veranstaltungsort „Altes Feuerwehrhaus“ ist in der Möhringer Str. 56 in der Nähe der Haltestelle „Erwin-Schöttle-Platz“, erreichbar mit U1, U14 & 42. Wir haben dort das Hausrecht und behalten uns vor, Personen, die wir dem rechten Spektrum zuordnen, zu verweisen.

Die Kampagne läuft…

Mit den großen Kundgebungen am Schlossplatz wurde ein klares Zeichen gegen Rassismus in Stuttgart gesetzt. Pegida hat sich in Stuttgart bislang nicht auf die Straße getraut; wie lange, bleibt fraglich.

Genau deshalb gilt es nun, die Motivation aufzugreifen und unseren Worten auch Taten folgen zu lassen – und diese wollen gut überlegt sein. Um die verschiedenen Organisationen und Initiativen zu vernetzen und unsere antifaschistischen Kräfte zu bündeln, führen wir die Kampagne fort und werden eine #STOPEGIDA-Aktionskonferenz abhalten.

Es ist wichtig, unseren Protest gemeinsam zu planen und Handlungsmöglichkeiten zu diskutieren, sodass wir uns zusammen und entschlossen mit möglichst vielen Menschen am Tag X Pegida in den Weg stellen.


Am Tag X auf die Straße:
Rassismus in Stuttgart läuft nicht!

#STOPEGIDA

#STOPEGIDA Stuttgart

Während Woche für Woche Zehntausende mit rassistischen Slogans durch bundesdeutsche Innenstädte ziehen, die Regierenden die Asylgesetze verschärfen und mit der AfD eine rechtspopulistische Partei im Aufwind ist, brennen andernorts Unterkünfte für Geflüchtete.

Was in Dresden vor einigen Monaten begann, weitet sich nach und nach auf die gesamte Bundesrepublik aus: Rassistische Ressentiments werden in diesem Land nicht nur salon- sondern auch, zumindest punktuell, mehrheitsfähig und sichtbar. Der gesellschaftliche Rechtsruck ist nicht zu übersehen.

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Erfolgreiche Kundgebung gegen PEGIDA in Stuttgart – #STOPEGIDA

54957429+++ Montagabend ohne rechte Hetze von PEGIDA Stuttgart +++ 600 Menschen bei antirassistischer Kundgebung auf dem Schlossplatz +++ abschließende Spontan-Demonstration über die Königsstraße +++ deutliches Zeichen: Es wird nicht bei Lippenbekenntnissen bleiben – wenn „PEGIDA“ marschiert, werden sie blockiert!

Die Kampagne #STOPEGIDA wurde ins Leben gerufen, nachdem ein kleiner Stuttgarter „PEGIDA“-Ableger ursprünglich für den 12. Januar zu einer Kundgebung mobilisieren wollte. Zum Wochenende wurden jedoch alle anfänglichen Anzeichen dieser rassistischen Mobilisierung von deren Facebook-Präsenz entfernt.

#STOPEGIDA mobilisierte dennoch auf die antirassistische Kundgebung, um auf die Wichtigkeit von entschlossenem Widerstand auf der Straße im Falle eines „PEGIDA“-Aufmarschs hinzuweisen.

Schon im Vorfeld wurde das Stadtbild durch Plakate und Aufkleber verschönert. Seit dem Nachmittag wiesen außerdem in der Innenstadt aufgehängte Transparente auf die #STOPEGIDA-Kundgebung hin.

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